Neue Saison: Kartenvorverkauf startet am 7. Februar 2026
Zum dritten Mal in unserer 43-jährigen Geschichte widmen wir uns dem Dritten Reich. Das neue
Theaterstück von Arno Boas spielt im Jahr 1941 in einem kleinen fränkischen Dorf, wo sich die große
Politik wie unter einem Brennglas verdichtet. Dort gibt es Machtmissbrauch und Missgunst, aber
auch Mut und Menschlichkeit. Dem Stück liegt ein wahrer Kern zugrunde.
Das Volksstück „Dorfschatten“ feiert am Samstag, 7. März, im Reinsbronner Gemeindehaus
Premiere. Weitere Aufführungen finden bis 28. März statt. Der Kartenvorverkauf startet am 7.
Februar online über die Homepage www.buehnenzinnober.com. Zu sehen sind 14 Spielerinnen und
Spieler: Verene Schiebold, Edgar Habel, Elizabeth Wegmann, Silke Herschlein, Richard Beck, Marion
Lotz, Christiane Zobel-Heißwolf, Annika Albert, Beate von Helmst, Merlin Steinert, Alexander Ranft,
Thomas Wilhelm, Jochen Heppel und Karin Hess. Regie führen Heike und Ulrich Pfänder.
Zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1941. Europa befindet sich im Krieg. Kleinbauer Hans hat
gesundheitliche Probleme und kann seinen Hof nicht mehr richtig bewirtschaften, wodurch der Hof
stark verschuldet ist. Der einzige Sohn ist an der Front. Obwohl Hans und seine Frau Else einen
Bürgen für ihre Schulden hätten, verlangt der Ortsbauernführer, dass ein Teil der Äcker verkauft wird,
was letztlich eine Enteignung durch die Hintertüre wäre. Gleichzeitig wird die Entmündigung von
Hans und seine Einweisung in eine Heilanstalt in die Wege geleitet. Die Ortsbauernführerin Erna, ein
glühender Nazi, setzt alles daran, dass Hans „weg kommt“, weil er aufgrund seiner Erkrankung eine
Belastung für die „Volksgemeinschaft“ sei. Und die müsse gerade jetzt stark sein – denn die
Wehrmacht hat am 22. Juni Russland überfallen. Und so rückt bald ein eiskalter Amtsarzt an, um
Hans mitzunehmen …
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, jedoch sind alle Personen des Stücks frei
erfunden.
Die Spieltermine:
Premiere Samstag, 7. März
Sonntag, 8. März
Freitag, 13. März
Samstag, 14. März
Sonntag, 15. März
Freitag, 20. März
Samstag, 21. März
Sonntag, 22. März
Freitag, 27. März
Samstag, 28. März
Beginn freitags und samstags 20.00Uhr/sonntags 18.00 Uhr.


Probenstart für die Theatersaison 2026

​Wir sind in die Proben für unser neues Theaterprojekt gestartet. Unter der Regie von Heike und Ulrich Pfänder werden wir im März 2026 im Gemeindehaus Reinsbronn das neue Stück von Arno Boas spielen. Das Ensemble besteht aus 14 Spielerinnen und Spielern. Das Stück hat noch keinen Titel, aber der findet sich noch, wie unser Autor augenzwinkernd gesagt hat. Das Stück spielt 1941 in einem kleinen fränkischen Dorf und zeigt den Alltag der Menschen während des Kriegs unter der Nazi-Herrschaft. Es handelt von Mut und Menschlichkeit, aber auch von Missgunst und Machtmissbrauch. Wir freuen uns auf eine spannende Probenzeit – bald erfahrt ihr mehr über Spieltermine, Vorverkauf und Inhalt…
Beim Creglinger Weihnachtsmarkt​
Junge und alte Hexenverzaubern ihre Zuschauer.
Unser Theaterverein beteiligt sich wieder am Rahmenprogramm des Creglinger Weihnachtsmarktes. Diesmal nicht mit „Fenstergesprächen“, sondern mit einem Sketch für Kinder. Am Samstag, 29. November, um 18 Uhr und am Sonntag, 30. November, um 14 Uhr spielen wir im Zelt im Pfarrgarten den Sketch „Wie verhext“ von unserem Autor Arno Boas. Lasst euch von jungen und alten Hexen verzaubern… das Stück macht auch Erwachsenen Spaß, wie man bei den Proben schon gemerkt hat. Es wirken mit: Marion Lotz, Christiane Zobel-Heißwolf, Elisabeth Wegmann, Beate von Helmst, Laura Wegmann, Luise Haas und Raffael Sachadae.
Die Regie führt Susanne Stirmlinger.

Generationenwechsel im Vorstand
Generalversammlung: Tanja Kellermann zur neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt. Arno Boas erster Ehrenvorsitzender des Bühnenzinnobers.Unsere Generalversammlung im Gasthaus Wolfarth hat gravierende Änderungen im Vorstand mit sich gebracht. Uns ist der Generationenwechsel im Vorstand geglückt. Tanja Kellermann wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Unser langjähriger Vereinsvorsitzende Arno Boas wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und wird weiter als „Hausautor“ an Bord bleiben.Es war ein denkwürdiger Abend im Gasthaus Zur Sonne. Vorsitzender Arno Boas sprach in seinem letzten Rechenschaftsbericht von einem ereignisreichen Jahr seit der letzten Hauptversammlung im Oktober 2024. Im Zentrum stand die Sommersaison 2025 mit dem Stationentheater zum Thema „500 Jahre Bauernkrieg“. An drei Stationen widmeten sich die über 20 Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Regie von Peter Warkentin und Arno Boas in drei Zeitebenen dem Bauernkrieg, der auch in der Region deutliche Spuren hinterließ. Über 1.100 Zuschauer spazierten an zehn Abenden durch das schmucke Niedersteinach, um sich vom Ensemble an den drei Spielorten bestens unterhalten zu lassen. Als quasi vierte Station war der Gesangverein Reinsbronn mit seinem Partnerverein aus Bieberehren am alten Schulhaus im Einsatz.Arno Boas blickte nicht nur auf die weiteren Vereinsaktivitäten wie den Dreitagesausflug nach Sigmaringen oder einen Tanzkurs mit Sebastian Naser zurück, sondern widmete sich auch der nahen Zukunft. Denn schon im März 2026 will man erneut auf der Bühne stehen, dann wieder im Gemeindehaus Reinsbronn. Das neue Stück muss allerdings noch geschrieben werden, wie der Autor sagte.Kassiererin Susanne Stirmlinger präsentierte unseren Mitgliedern erfreuliche Zahlen, so dass die Kassenprüfer Verene Schiebold und Thomas Wilhelm Entlastung empfahlen. Diese, von Eugen Wolfarth beantragt, wurde einstimmig für den gesamten Vorstand erteilt. Anschließend ehrte Arno Boas vier langjährige Vereinsmitglieder. Für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Theatergruppe erhielten Verene Schiebold und Birgit Beck die goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT). Sabine Boas erhielt für 25-jähriges Engagement die silberne BDAT-Ehrennadel, und der stellvertretende Vorsitzende Ulrich Pfänder für 20 Jahre die silberne Ehrennadel des Landesverbandes Baden-Württemberg. Arno Boas würdigte alle vier für ihren langjährigen Einsatz an unterschiedlichster Stelle.Die Wahlen wurden von der Vorsitzenden des Gesangvereins Reinsbronn, Dorothee Habel, geleitet. Vorsitzender Arno Boas trat nicht mehr zur Wahl an. Das Amt des Vorsitzenden übte er seit 1995 aus, davor war er Schriftführer und damit seit Gründung des Theatervereins 1987 durchgehend im Vorstand aktiv. Seit 1985 schreibt er zudem die Theaterstücke für die seit 1983 bestehende Theatergruppe. In Anbetracht seiner langjährigen Verdienste wurde er unter dem Applaus der Mitglieder zum Ehrenvorsitzenden des Theatervereins gewählt – der erste in der nun 42-jährigen Geschichte der Theatergruppe. Sichtlich bewegt wandte sich Boas an seine Mitstreiter und würdigte den Einsatz aller, die ihm in den vielen Jahren zur Seite gestanden sind. „Der Erfolg hängt nie an einer Person, sondern ist immer ein Gemeinschaftswerk“, sagte der scheidende Vorsitzende. Er freute sich umso mehr, als eine aus seiner Sicht hervorragende Nachfolgelösung gefunden wurde. Tanja Kellermann wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt, Leonie Wolfarth, bisher Beisitzerin, zu ihrer Stellvertreterin. Neu in den Vorstand wurde außerdem Monika Kreiselmeier als Schriftführerin gewählt. Sie übernahm damit das Amt von Tanja Kellermann, das diese sieben Jahre lang inne hatte. Monika Kreiselmeier ist Gründungsmitglied der Theatergruppe und gehört zum festen Stamm des Ensembles.Mit Dankesworten wurden Ulrich Pfänder und Daniel Wolfarth aus dem Vorstand verabschiedet, beide haben dort über viele Jahre ihr Fachwissen eingebracht. Ulrich Pfänder war zudem lange Zeit Leiter der Jugendgruppe, Daniel Wolfarth war und ist wichtiger Teil des Technik-Teams. David Stirmlinger, Arno Boas und Marion Lotz wurden zu neuen Beisitzern gewählt. David Stirmlinger kümmert sich vorwiegend um technische Dinge, Arno Boas um die künstlerische Seite und Marion Lotz um organisatorische Aufgaben. Man hofft, dass sich auch künftig immer genügend Helferinnen und Helfer finden, um die Arbeit gerechter auf mehreren Schultern zu verteilen. Die neue Vorsitzende Tanja Kellermann und ihre Stellvertreterin Leonie Wolfarth freuen sich auf die neuen Aufgaben und setzen dabei auf die Unterstützung der Vorstandsmitglieder. Mit einem Diavortrag mit Bildern aus der Vereinsarbeit ging ein historischer Abend in der Vereinsgeschichte zu Ende. Bilder:Ehrungen:Ehrungen: Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Birgit Beck (Zweite von links) und Verene Schiebold (Dritte von links) geehrt. Seit 20 Jahren dabei ist Ulrich Pfänder (Dritter von rechts) und seit 25 Jahren Sabine Boas (Zweite von rechts). Zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde Arno Boas (rechts). Links die neue Vereinsvorsitzende Tanja Kellermann. Bilder: Theaterverein


Wahlen:
Wahlen: Gravierende Änderungen gab es im Vorstand des Theatervereins Reinsbronner Bühnenzinnober. Ausgeschieden sind Ulrich Pfänder (links) und Daniel Wolfarth (Vierter von rechts). Der bisherige Vorsitzende Arno Boas (Fünfter von links) wurde zum künstlerischen Leiter gewählt, neue Vorsitzende ist Tanja Kellermann (Dritte von rechts). Neu im Vorstand sind Monika Kreiselmeier (Schriftführerin, rechts), Marion Lotz (Beisitzerin, Zweite von links) und David Stirmlinger (Beisitzer, Zweiter von rechts). Als Kassiererin bestätigt wurde Susanne Stirmlinger (Dritte von links), neue stellvertretende Vorsitzende ist diebisherige Beisitzerin Leonie Wolfarth (Vierte von links).
BDAT-Verdienstnadel für Autor Arno Boas

​​​​Seit 40 Jahren schreibt Arno Boas Theaterstücke fürs Amateurtheater. Der Bund deutscher Amateurtheater (BDAT) zeichnete ihn dafür mit der Verdienstnadel aus.
30.6.2025
Arno Boas (rechts) erhielt für seine 40-jährige Autorentätigkeit die Verdienstnadel des Bundes Deutscher Amateurtheater. Überreicht wurde sie von Rolf Wenhardt, Ehrenpräsident des Landesamateurtheaterverbands. © Theaterverein
Niedersteinach. Nach der Premiere des neuen Stückes „Für die Freiheit entflammt“ überreichte der Ehrenpräsident des Landesverbandes Baden-Württemberg, Rolf Wenhardt, die BDAT-Verdienstnadel und Urkunde an den Autor aus Finsterlohr, der der Theatergruppe Reinsbronn seit 40 Jahren eng verbunden ist.
1985 entstand sein erstes Theaterstück, es trug den Titel „Das Miststück“ und war noch im typisch bäuerlich-ländlichen Milieu angesiedelt. Recht schnell änderte sich der Stil, Arno Boas steckte ernste Themen in unterhaltsame Verpackung. Seit 1985 gehört der Autor auch der Reinsbronner Theatergruppe an, deren Vorsitzender er seit mittlerweile 30 Jahren ist. Wie kreativ die Zusammenarbeit ist, zeigte sich auch am neuen Werk des Geehrten. Die Theatergruppe bringt das Thema Bauernkrieg im Reinsbronner Nachbarort Niedersteinach vielschichtig in einem Stationentheater zur Sprache, nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer dabei mit auf eine Wanderung durch die Jahrhunderte. Der Titel „Für die Freiheit entflammt“ deutet auf den Inhalt hin – den Bauernkrieg, der vor allem Süddeutschland vor 500 Jahren in Flammen setzte.
„Spiegelbild der Gesellschaft“
Rolf Wenhardt würdigte bei der Premiere das langjährige Wirken des Autors, dessen Arbeit weit über die Region hinaus strahle. Deshalb habe der Bundesverband entschieden, ihm die Verdienstnadel zu verleihen, die dritthöchste Ehrung, die der BDAT zu vergeben hat. Er sei, so Wenhardt, seit vielen Jahren Gast bei Aufführungen des Bühnenzinnobers, und er komme immer gerne in den Norden Baden-Württembergs mit seiner lebendigen Theaterlandschaft. Arno Boas greife immer wieder aktuelle Themen auf und serviere sie zusammen mit dem Bühnenzinnober auf schmackhafte Weise, stellte Rolf Wenhardt die symbiotische Verbindung zwischen Autor und Theatergruppe heraus. Ein Autor seiner Qualität wirke weit über den Landesverband hinaus, deshalb habe er die bundesweite Ehrung verdient.
Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Ulrich Pfänder hatte zuvor das Werk des 65-jährigen Autors in den Mittelpunkt seiner Laudatio gestellt. „Jedes Stück ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, eine Einladung, über das Leben nachzudenken, zu lachen, zu weinen und manchmal auch zu protestieren“, sagte Ulrich Pfänder, der selbst auch bereits seit 20 Jahren in der Theatergruppe aktiv ist. Arno Boas verstehe es meisterhaft, Themen aufzugreifen, die alle betreffen, und sie in einer Weise zu präsentieren, die gleichzeitig tiefgründig und unterhaltsam sei. Arno Boas habe es geschafft, Geschichten zu erzählen, die nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Zuschauer bleiben, so Ulrich Pfänder, der Arno Boas ein Geschenk des Vereins überreichte und mit einem Ausblick endete: „Wir sind gespannt, welche Geschichten du in den nächsten Jahren erzählen wirst“.
Mehrere Stücke preisgekrönt
In einem Lied, das die Bühnenzinnober-Verantwortlichen mit KI-Unterstützung auf ihren Vorsitzenden verfasst hatten, wurden einige der wichtigsten Stücke des Autors in Erinnerung gerufen, so vor allem „An einem Tag im März“, mit dem die Theatergruppe 2013 den Landespreis Lamathea gewonnen hat oder die Tragikomödie „Kaltgestellt“, mit dem sie 2007 das „Oskarle“, den Vorgängerpreis von Lamathea, gewonnen hatte. Bewusst hatte man sich der KI bedient, weil sich Arno Boas in seinem aktuellen Stück auch mit diesem spannenden Thema auseinandersetzt. Denn von den drei Stationen ist nur eine in der Vergangenheit angesiedelt, die beiden anderen spielen in der Gegenwart beziehungsweise im Jahr 2125… in einer Zukunft, in der der Mensch seine Freiheit vielleicht einer Super-KI zu Füßen gelegt hat…
Arno Boas war sichtlich gerührt von den ehrenden Worten der Laudatoren und sah die Auszeichnung als Motivation für seine weitere Autorentätigkeit. Seiner Theatergruppe dankte er dafür, dass sie seine Stücke immer auf die Bühne bringe, und das seit nun 40 Jahren. In dieser Zeit habe man viel gemeinsam erlebt. Die Anekdoten zu erzählen, würde Stunden dauert, meinte der Autor schmunzelnd.
Auch Creglingens Bürgermeister Uwe Hehn war an einer der Aufführungen am Wochenende zu Gast in Niedersteinach und würdigte das außergewöhnliche Engagement des Autors. Er verarbeite immer wieder interessante Themen und das auf nachdenkliche wie unterhaltsame Weise, wie das jüngste Werk erneut eindrucksvoll belege. Zum Zeichen des Dankes überreichte Uwe Hehn dem Jubiläumsautor ein Geschenk in Form einen Glasfederschreibers.
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